Montag, 31. Januar 2011

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(http://www.youtube.com/watch?v=VoSdsfJudGE)

Wenn die Tage kürzer werden und die Wärme von einer kühlen, klaren Luft abgelöst wird, machen sich weltweit schätzungsweise 50 Milliarden Vögel auf den Weg Richtung Süden. Manche von ihnen, zum Beispiel der Kuckuck, fliegen dabei ganz alleine, andere wiederum, wie Gänse und Schwalben, ziehen in großen Scharen davon, was immer wieder zu einem erstaunlichen Naturschauspiel führt. Das Verblüffendste an der Sache ist jedoch nicht der Fakt, dass sie teilweise tausende Kilometer zurücklegen, sondern, dass sie von Geburt an ganz genau wissen, welcher Weg sie an den Ort führt, den sie suchen: Ein Zuhause.

Ich stehe an meiner Balkontür und sehe in den dämmernden Abendhimmel. Graue Wolken spiegeln sich in unzähligen Pfützen auf dem Pflasterstein, das klägliche Grün in einem meiner Blumentöpfe ist von einer frostigen Schicht Raureif überzogen. Ich trinke von meiner „Pink Chocolate“ (die mir meine Schwester aus Kanada mitgebracht hat, weil auf der Dose Snoopy abgebildet ist – ich liebe die Peanuts) und wärme mir an der Tasse die Hände. Wie sehr ich den ersten warmen Frühlingstag herbeisehne, denke ich und halte Ausschau nach wiederkehrenden Zugvögeln. Als ich keine entdecke, wende ich mich seufzend ab. Mein Blick streift durch meine Wohnung. Dies ist der Ort, an den ich immer wieder zurückkehre. Aber ist er auch mein Zuhause? Und wenn ja, was macht ihn dazu? Mein schiffgroßes Sofa? Die Tasse mit der heißen Schokolade in meinen Händen? Die Tatsache, dass ich monatlich die Miete bezahle? Die nostalgische Musik von Billie Holiday, die durch meine Wohnung schwebt?

Rainer Maria Rilke hat folgendes über seine Vorstellung von einem Zuhause geschrieben:

Ich bin zu Hause zwischen Tag und Traum

Dort, wo die Kinder schläfern, heiß vom Hetzen,

dort, wo die Alten sich zu Abend setzen

und Herde glühn und hellen ihren Raum.

Ich bin zu Hause zwischen Tag und Traum

Dort, wo die Abendglocken klar verklangen

und Mädchen, vom Verhallen befangen,

sich müde stützen auf den Brunnensaum.

Und eine Linde ist mein Lieblingsbaum;

und alle Sommer, welche in ihr schweigen,

rühren sich wieder in den tausend Zweigen

und wachen wieder zwischen Tag und Traum.

Es gab Zeiten, da fühlte ich mich geborgen, selbst, wenn ich etliche Kilometer von der Heimat entfernt war. Mit elf fuhren meine Eltern, Oma und Opa, meine zwei Schwestern und ich in die Bretagne. Es ist so lange her, aber ich erinnere mich an Cassis-Eis, das ich seitdem liebe, an Felsstrände und schwarzen Sand und an die Fußball-WM, die zu der Zeit stattfand. Das Finale Deutschland gegen Argentinien sahen wir uns alle gemeinsam bei Bekannten an und jubelten, als Andi Brehme den spielentscheidenden Elfmeter versenkte. Jeden Morgen lief ich barfuß von der Mietwohnung meiner Eltern zum Hotel, in dem meine Oma und mein Opa übernachteten, und aß Croissants mit Erdbeermarmelade. Ich erinnere mich an den üblen Geruch auf einem Fischmarkt und wie ich selber einen Fang machte, als ich das erste Mal mit meinem Vater angeln ging. Wir saßen an einem Felsvorsprung, neben uns drei, vier alte Franzosen mit Runzeln, so tief wie Bergschluchten. Sie zeigten mir, wie ich die Angeln am besten auswarf und wie ich sie einholen musste, wenn ein Fisch angebissen hatte. Eine ganze Weile passierte nichts, aber ich langweilte mich nicht, denn die Männer redeten und lachten in einer Tour. Der Klang war derart ansteckend, dass ich mitlachen musste, obgleich ich kein Wort von dem verstand, was sie uns erzählten. Schließlich biss tatsächlich ein Fisch an. Die Männer sprangen auf und halfen mir dabei, das riesige Ungetüm an Land zu ziehen (was sich in Wahrheit als kleiner Fisch entpuppte: er sah aus wie eine Makrele, war jedoch leider giftig). Aber das war mir egal. In diesem Augenblick fühlte ich mich so wohl, als wäre dies der Ort, an dem ich schon immer gewesen war.

Einige Jahre später fühlte ich mich heimisch in dem Augenblick, da ich eine Wohnung betrat, die nicht meine war, in einer Stadt, die ich noch nie zuvor besucht hatte. Sie war recht spartanisch, aber eindeutig von Frauenhand eingerichtet, es waren Kerzen verteilt, über dem Bett hing eine Armada von Schwarzweißfotos (eine Fotowand, an die ich es während meiner Beziehung mit der Mieterin dieser Wohnung nie geschafft habe), es roch nach irgendetwas Gekochtem. Sie hatte mir exakt den Joghurt besorgt, den ich so mochte, hatte geputzt und gesaugt, frische Blumen aufgestellt und die Musik aufgelegt, von der sie glaubte, dass sie mir gefiel. Aber das alles hätte es nicht gebraucht. Hätte ich den Joghurt nicht gemocht, hätte mir ihr Essen nicht geschmeckt, wäre die Wohnung im Chaos versunken und die Musik jenseits meines Geschmacks gewesen: es hätte nichts daran geändert, dass ich mich wohl fühlte. Weil es nichts mit all dem zu tun hatte. Ich glaube, das hat sie bis zuletzt nicht begriffen.

Ich nehme den letzten Schluck von meiner rosafarbenen Schokolade, als sich die Badezimmertür öffnet. Ich höre Füße auf dem Laminat, das Summen einer Melodie, und für einen Augenblick sehe ich sie nur mit einem Handtuch umhüllt durch den Flur in Richtung Schlafzimmer trippeln. An der Schwelle zur Küche bleibt sie stehen und sieht mich an. Ich glaube nicht, dass sich je etwas schöneres durch meine Wohnung bewegt hat.

„Es ist sooooo kalt“, sagt sie, verschränkt die Arme und lächelt dabei ihr umwerfendes Lebkuchenfraulächeln. „Würde es dir etwas ausmachen, mich zu wärmen?“ Ich trete an sie heran, küsse sie und sage: „Natürlich würde es mir was ausmachen. Das wäre grauenvoll. Eine schlimmere Bitte kann ich mir gar nicht vorstellen.“

„Kann ich dich vielleicht mit irgendetwas umstimmen?“ Sie sieht mich mit derart unschuldigen Augen an, als würde sie eine Disneyfigur nachahmen, löst dann den Knoten an ihrem Handtuch und lässt es zu Boden fallen. Ich ziehe eine Augenbraue hoch. „Ein ganz schlechter Versuch“, sage ich. „Erstens brauch ich kein Handtuch und zweitens gehört es sowieso mir.“ Sie lacht; wir lachen sowieso viel miteinander. Dann löst sie sich von mir und verschwindet im Schlafzimmer. Ich will ihr gerade folgen, als mein Blick durch das Balkonfenster in der Küche fällt. Unter einer plustrigen Cumuluswolke entdecke ich eine Formation dunkler Vogelleiber, die sich durch die Lüfte schwingt. Es sind Kraniche, auf dem Weg nach Hause. Ich betrachte sie einen Moment lang, höre, wie sie nebenan wieder zur Musik von Billie Holiday summt, mir wird warm mit einem Mal, und in dem Augenblick bin ich mir gewiss: Der Ort, an den ich immer wieder zurückkehren möchte, befindet sich in Köln wie in Berlin wie in Oslo wie an jedem Fleck der Welt. Er ist überall dort, wo sie auch ist.

Montag, 24. Januar 2011

Running

(http://www.youtube.com/watch?v=_zwTEDFafls)

Früher wollte ich immer ein Haustier haben, am liebsten einen süßen kleinen Labradorwelpen. Aber alles, wozu es bis heute gereicht hat, ist ein innerer Schweinehund, und der war von Beginn an ausgewachsen. Jetzt aber habe ich ihn endlich überwunden. Jawohl, ich habe es getan. Ich bin an den Ort der Pein gegangen und habe den Vertrag unterschrieben, ohne große Umschweife. Und nun quäle auch ich mich mehrmals die Woche freiwillig und bezahle sogar noch für die Folterkammer, die allgemein bekannt ist unter dem Decknamen: Fitnessstudio.

Es beginnt mit der ersten Besichtigung. Einer der Trainer führt Bianca (die weibliche Stimme bei „Gelacht, um nicht zu weinen“) und mich durch das Studio, zeigt uns Trainingsgeräte, fragt uns nach unseren Zielen und erstellt jedem von uns einen individuellen Trainingsplan. „Das Gute an unserem Studio ist, dass hier keine Proleten trainieren, wie das in anderen Studios der Fall ist“, sagt er, während wir am Hantelbereich vorbeischlendern, wo drei muskelüberhäufte Typen mit grimmiger Miene nacheinander 40-Kilo-Gewichte stemmen. Denen will ich nicht im Dunkeln begegnen, denke ich, aber ein Glück, dass es hier keine Proleten gibt. Als wir zur Theke zurückkehren, wo man Getränke und Eiweißriegel kaufen kann, kommt ein junger Kerl auf den Trainer zugelaufen und meint: „Scheiße, meine Schuhe wurden geklaut.“

„Das kann gar nicht sein“, versucht der Trainer die Sache herunterzuspielen. Bianca und ich tauschen skeptische Blicke aus. Ob das hier wirklich der richtige Ort für uns ist?

Aber schon wenige Tage später kehren wir als neue Mitglieder zurück. In den Umkleidekabinen riecht es nach altem Schweiß, was eindeutig aus Richtung des gut genährten Typen kommt, der auf den ersten Blick damit beschäftigt ist, ein Zelt aufzubauen, auf den zweiten jedoch bloß versucht, sich in seine Trainigshose zu zwängen. Wie schön, dass meine Kabine direkt neben seiner ist. So kann man sich ein wenig näher kennenlernen. Ob ich es wohl schaffe, mich innerhalb von zwei Minuten umzuziehen und dabei die Luft anzuhalten? Na ja, sollte ich in Ohnmacht fallen, kralle ich mich einfach an dem Fell auf seinem Rücken fest.

Die Tür meines Spinds klemmt, und während ich panisch versuche, sie aufzubekommen, laufe ich bereits blau an. Ich werde der erste Mensch sein, dem bereits die Luft ausgegangen ist, bevor er überhaupt einen Fuß auf das Laufband gesetzt hat. (Es gibt nur eine Sache, die mir noch unangenehmer wäre, und das ist die Teilnahme an „Ich bin ein Star – holt mich hier raus!“)

Schließlich überlebe ich die Sache doch gerade noch so und stehe nach ein paar Minuten tatsächlich auf dem Laufband. Bianca joggt bereits fröhlich vor sich hin. Sie wirkt so mühelos, als mache sie einen Strandspaziergang. Dem dürfte ich eigentlich in nichts nachstehen, schließlich habe ich vor ein paar Jahren schon einmal regelmäßig ein Fitnessstudio besucht, zudem gehe ich von Frühlings- bis Winterbeginn regelmäßig im nahegelegenen Park joggen. Bianca wird sicher in ein paar Minuten abbauen, aber ich werde sie schon irgendwie motivieren und sie pushen.

Denke ich.

Nach ein paar Minten schlägt mein Herz, als wolle es den Beat für einen neuen Song von „Scooter“ vorgeben. Ich keuche und bekomme Seitenstiche. Neben mir läuft Bianca nach wie vor quietschvergnügt Meter für Meter. Ich versuche souverän und locker zu wirken, lache sie unbeschwert an und ziehe ernsthaft in Erwägung, fluchtartig davon zu stürzen und mich nie wieder blicken zu lassen. In diesem Studio und in diesem Land. Aber nun bin ich hier, nun will ich’s auch durchziehen. Der innere Schweinehund darf nicht wieder die Oberhand gewinnen, der Geruch des Siegers soll mich am Ende des Tages umwehen, wenn ich den Kampf gegen mich selbst gewonnen habe. Leider umweht mich in diesem Augenblick ein anderer Geruch: Der meines Spindnachbarn. Er geht links neben mir gemächlich auf dem Laufband spazieren, hebt alle zehn Sekunden den Arm an, um sich mit einem Handtuch über die Stirn zu wischen. Die Flecken unter seinen Achseln sind so groß wie Pastateller.

Nach ein paar Minuten der Qual beschließe ich, mich nun genügend aufgewärmt zu haben, und so wanke ich mit einem leichten Schwindelgefühl in Richtung der Trainingsgeräte. Bankdrücken ist angesagt. Zu Anfang will ich es erst mal ruhig angehen lassen, um mich im Laufe der kommenden Wochen und Monate zu steigern. Zehn Kilo sollen zunächst reichen. Zehnmal will ich die Gewichte stemmen und zähle innerlich mit. Bei der 1 bin ich hochmotiviert. Bei der 4 habe ich den Eindruck, es haben sich mit einem Mal weitere zwanzig Kilo dazu gemogelt. Bei der 7 will ich bloß noch sterben. Die restlichen drei schenk ich mir, um zu verhindern, dass ich eingeklemmt unter dem Gewicht um Hilfe schreie. Erschöpft puste ich durch. Auf der Bank neben mir höre ich, wie ein etwa neunzehnjähriger Türke bis zwanzig zählt und danach sein fünfundzwanzig-Kilo-Gewicht ablegt. Sein Kumpel schüttelt den Kopf. „Alter, waslos mit dia? Du biss heut nisch in Form.“ Oh Mann! Eben dachte ich noch, ich stehe am Anfang. Jetzt wird mir klar: Der Anfang ist noch weit weit entfernt.

Im Bauchbereich treffe ich wieder auf Bianca. Sie hat einen Typen kennengelernt (einen braungebrannten Kerl mit Ostakzent, dessen Körper exakt so aussieht wie der meiner He-Man-Figuren aus den 1980ern). Er zeigt ihr ein paar Übungen und bindet mich direkt in sein Training ein. Es stellt sich heraus, dass er Momo heißt, Model und freiberuflicher „Personal Trainer“ ist, und dass er uns gerne ein paar Übungen zeigen möchte, mit denen wir schneller und effektiver unsere Trainingsziele erreichen. Klar, denke ich, ein, zwei Übungen mach ich mal mit. Noch habe ich keine Ahnung, dass er uns drei Stunden durch den Parcours der Foltergerätschaften peitschen wird.

Zunächst einmal dehnen wir uns, setzen uns zu diesem Zweck auf Matten, strecken die Beine aus und beugen uns nach vorne. Momo erreicht spielend leicht mit seinen Händen seine Fußspitzen. Bianca kommt bis auf ein paar Zentimeter heran. Ich reiche mit den Fingern gerade so über meine Knie hinweg. Durch meinen Körper ziehen Schmerzen, die nicht einmal kneifende Skorpione und beißende grüne Ameisen in irgendwelchen Dschungelprüfungen verursachen. Ich habe den Eindruck, der ungelenkigste Mensch der Welt zu sein. Bravo! Wenigstens scheine ich nicht unter Wahrnehmungsstörungen zu leiden.

Aber ich kämpfe mich durch und liege nach einem halben Dutzend Dehn- und Bauchübungen flach auf der Matte, keuchend, jedoch mit einem Glücksgefühl, als hätte ich für mein Camp zehn Sterne geholt. Dabei hab ich gerade mal einen ergattert. Aber ich habe ja jetzt einen Personal Trainer an meiner Seite.

Die nächsten Sterne muss ich mir mit zahllosen weiteren Übungen verdienen. Es ist erstaunlich, durch was für ein Wechselbad der Gefühle man innerhalb von drei Stunden gehen kann: Ich bin motiviert, ich will nicht mehr, ich könnte mich übergeben, ich könnte jubilieren, ich will mich messen, ich will was essen. Oh ja, vor allem essen. Ich sitze vor einem Gerät, das den Trizeps trainieren soll, und warte darauf, an der Reihe zu sein, und das einzige, woran ich denken kann ist: Schokolade. Rinderfilet. Bratkartoffeln. Eis von „Ben & Jerry’s“. Sauerbraten. Nudeln. Und zwar alles zusammen. Zum Glück nimmt man nicht zu, wenn man sich vorstellt, dass man all diese Köstlichkeiten in sich reinschlingt. Satt wird man so allerdings auch nicht. Na, heute Abend bleibt’s wohl bei einem Proteinshake. (Aber immer noch besser als ein Shake aus püriertem Rattenschwanz, wie ihn der ein oder andere Dschungelbewohner mal zu sich nimmt …)

Neben mir bewundert sich ein übertrainierter Typ im Spiegel. Wenn er sich so gefällt, leidet ER ganz offensichtlich an Wahrnehmsstörungen: An ihm sind die Proportionen aus dem Gleichgewicht geraten, der Oberkörper ist im Vergleich zu seinem Kopf viel zu mächtig, seine Beine geradezu fragil, der Bauch hängt aus seinem T-Shirt heraus. Muskelmasse allein kann doch kein ästhetisches Kriterium sein. Na ja, ich kann da wohl noch nicht mitreden. Muss meine eigenen Muskeln erst mal dazu überreden, sich mal wieder blicken zu lassen. Wieder verliere ich mich in meinen Gedanken von Steaks und Schokolade, atme tief durch, um den imaginären Duft einzuatmen und ersticke fast, als mir der wohlbekannte Geruch meines Spindnachbarn durch die Nase zieht, leider alles andere als imaginär, sondern derart präsent, dass es mir fast die Nasenscheidewand verätzt. Wenn das hier mal nicht die „härteste Dschungelprüfung aller Zeiten“ ist …

Aber ich überlebe: Das Training, meinen Spindnachbarn, meine eigenen, ehrgeizigen Ziele. Als ich völlig geschafft, aber glücklich, in die Umkleidekabine zurückkehre, freue ich mich, dass ich durchgehalten habe, sonderbarerweise jedoch auch auf das nächste Training. Es ist ein gutes Gefühl, sich über seine Grenzen hinaus zu treiben, und ich bin stolz, meinen Schweinehund vertrieben zu haben. Auf dieses „Haustier“ kann ich absofort verzichten.

Am nächsten Morgen wache ich in meinem Bett auf. Mein Wecker klingelt. Durch die Jalousie schlängelt sich ein greller Sonnenstrahl. Ich gähne breit, strecke mich, starre kurz an die Wand und springe dann auf – und da trifft es mich wie ein Schlag: In der Nacht hat sich zu meinem Schrecken ein neues „Haustier“ angeschlichen und es sich bei mir gemütlich gemacht, und es ist noch gemeiner als der innere Schweinhund: Ein böser Muskelkater.